Wie können Kinder in Bielefeld-Senne sicher und möglichst selbstständig zur Schule kommen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Politik-Talks der CDU Senne im Sennesaal. Zahlreiche Eltern, Anwohner sowie zwei Schulleiterinnen nutzten die Gelegenheit, konkrete Erfahrungen und Gefahrenstellen aus ihrem Alltag anzusprechen.

Mit Martin Adamski, Beigeordneter der Stadt Bielefeld für Verkehr und Umwelt, und Olaf Lewald, Leiter des Amtes für Verkehr, waren zwei zentrale Ansprechpartner der Stadt zu Gast. Moderiert wurde der Abend von Stefan Lang.

Konkrete Probleme statt abstrakter Verkehrspolitik

Im Mittelpunkt standen Situationen, die Kinder jeden Morgen auf ihrem Schulweg erleben. Besonders intensiv wurde über das Umfeld der Realschule Senne, die Klashofstraße und den Bereich am Waldbad gesprochen. Nach den Schilderungen aus Schule und Anwohnerschaft hat sich die Verkehrssituation dort in Teilen verändert. Das Amt für Verkehr sagte zu, die Situation erneut mit Fachpersonal vor Ort zu prüfen.

Auch die Buschkampschule war Thema. Besprochen wurden unter anderem die Querung der B68, Ampelschaltungen, Geschwindigkeiten sowie der Hol- und Bringverkehr. Gleichzeitig wurden bereits bestehende Ansätze wie ein „Walking Bus“ und Elternhaltestellen vorgestellt.

Weitere Prüfungen an Senner Schulen

Für die Bahnhofschule prüft die Stadt eine Ampelanlage im Bereich der Bahntrasse. Weitere geplante oder untersuchte Maßnahmen betreffen unter anderem Querungsstellen an der Albatros-Schule und im Umfeld der Realschule Senne.

Neben größeren baulichen Maßnahmen wurden auch schneller umsetzbare Möglichkeiten diskutiert. Dazu gehören beispielsweise Geschwindigkeitsanzeigen, punktuelle Fahrbahnverengungen oder Veränderungen an Bushaltestellen.

CDU Senne will die Themen weiter begleiten

„Wir wollten nicht abstrakt über Verkehrspolitik sprechen, sondern über die Stellen, an denen unsere Kinder jeden Morgen tatsächlich unterwegs sind“, erklärt Philip Thelemann, Vorsitzender der CDU Senne.

Für die CDU Senne ist entscheidend, dass die aufgenommenen Hinweise nun weiterverfolgt werden. Mehrere der angesprochenen Themen werden auch die Bezirksvertretung Senne weiter beschäftigen. Die Sicherheit von Kindern auf ihrem Schulweg ist dabei kein parteipolitisches Thema, sondern eine gemeinsame Aufgabe von Schulen, Eltern, Verwaltung und Politik.

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